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| Nachrichten 2020

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SoVD: Notwendige Steuergerechtigkeit nach 45 Jahren
Erhöhte Pauschbeträge für Menschen mit Behinderungen in der parlamentarischen Beratung

Das Bundeskabinett hat eine Erhöhung der Pauschbeträge für Menschen mit Behinderungen im Einkommensteuerrecht beschlossen. Der SoVD in der Region Osnabrück Stadt und Land begrüßt diesen lange überfälligen Schritt.
Die Beträge sind seit 45 Jahren nicht mehr angepasst worden. Deswegen freuen wir uns sehr, dass das Bundesministerium der Finanzen diesen Schritt nun eingeleitet hat. Ich kann mich an gar keine SoVD-Landes- oder Bundesverbandstagung erinnern, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, auf der dieses wichtige behinderten- und arbeitsmarktpolitisches Signal nicht eingefordert wurde, die zudem auch eine Frage der Steuergerechtigkeit ist. 
Viele Menschen mit Behinderungen gehen arbeiten und zahlen entsprechend Einkommensteuer, haben aber oftmals behinderungsbedingt höhere Aufwendungen. Durch Steuererleichterungen werden diese abgemildert. Dies ist ein konkreter Schritt hin zu dem Ziel, mehr Menschen mit Behinderungen auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Der regionale SoVD hat auf Einladung der Inklusionsbeauftragten Marianne Stönner, vor einiger Zeit noch einen Aktionsstand vor dem Osnabrücker Bahnhof mit Anwesenheit von Adolf Bauer zu diesem Thema durchgeführt.
Das neue Gesetz sieht vor, die Pauschbeträge in den einzelnen GdB-Stufen (GdB = Grad der Behinderung) zu verdoppeln. Bei einem GdB von 100 sind das zum Beispiel 2840 Euro statt bisher 1420 Euro Pauschbetrag, für blinde Menschen sowie Menschen, die rechtlich als „hilflos“ eingestuft sind, erhöht sich der Pauschbetrag auf 7400 Euro. Zudem soll ein behinderungsbedingter Fahrtkosten-Pauschbetrag eingeführt werden.
Von der Anpassung der Pauschbeträge profitieren alle Menschen mit Behinderungen, die Einkommensteuer zahlen - dazu zählen unter anderem auch Eltern von Kindern mit Behinderungen sowie ihre Ehe- und Lebenspartner. Darüber hinaus soll der Pflege-Pauschbetrag deutlich erhöht und ein Pflege-Pauschbetrag für die Pflege von Personen mit den Pflegegraden 2 und 3 eingeführt werden.
Nach einer Stellungnahme durch den Bundesrat geht der Gesetzesvorschlag jetzt in das parlamentarische Verfahren. Die SoVD Sprecherin Marianne Stönner hofft jedenfalls auf eine gerechte und zeitnahe Beschlussfassung.

SoVD beantwortet Fragen zur Grundrente - Wer hat Anspruch und wie wird die Leistung berechnet?

Nach jahrelanger Diskussion kommt nun endlich die Grundrente. Davon sollen vor allem diejenigen profitieren, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen können und gleichzeitig durchschnittlich wenig verdient haben. Zum 1. Januar 2021 soll sie rund 1,3 Millionen Menschen zugutekommen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und trotzdem nur eine geringe Rente erhalten. Die Grundrente muss zwar nicht beantragt werden, trotzdem haben die Betroffenen zahlreiche Fragen zu der neuen Leistung. 

Das Problem an der Grundrente: Das Berechnungsverfahren ist relativ kompliziert. In unseren Beratungen nehmen dazu Fragen einen immer größer werdenden Raum ein. Unsicherheiten, ob man überhaupt zu dem Kreis der Bezieher gehört. Hoffnungen und Vermutungen über die Höhe stehen im Mittelpunkt des Fragenkatalogs. Die Grundrente werde zwar automatisch ausgezahlt, ein Antrag müsse nicht gestellt werden, stellt der SoVD klar, aber es gibt immer wieder Fragen, inwiefern davon andere Leistungen wie etwa Wohngeld oder Grundsicherung betroffen sein könnten. Für Laien sei es daher schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. Im Zweifelsfall sollte man deshalb immer einen Fachmann fragen, rät der SoVD. 

Ratsuchende können sich dafür direkt an den SoVD in Osnabrück wenden (0541 / 350 540), oder die E-Mail Adresse: info.osnabrueck@sovd-nds.de. Anschreiben. Entweder wird von dort Kontakt aufgenommen oder eine der drei weiteren Beratungsbüros in Bersenbrück, Bohmte oder Melle meldet sich.

 

22. Juli 2020

Bei Pflegebedürftigkeit: Bescheide genau überprüfen
SoVD: Begutachtung nach Aktenlage kann zu Problemen führen

Wer einen Pflegegrad beantragt, bekommt in der Regel Besuch von einem Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Er stellt fest, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Aufgrund der Corona-Krise wurden die persönlichen Besuche vorläufig bis zum 30. September eingestellt. Derzeit erfolgt eine Begutachtung ausschließlich nach der vorliegenden Aktenlage. Dabei kann es allerdings passieren, dass bestimmte Punkte nicht richtig eingeschätzt und berücksichtigt werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück rät deshalb, sich die entsprechenden Bescheide genau anzugucken und steht Ratsuchenden bei den wichtigsten Fragen zur Seite.

Bei seinen bisherigen Begutachtungen überprüfte der MDK, nicht nur ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und welcher Pflegegrad angemessen ist und damit auch, welche Leistungen dem Betroffenen zustehen. Diese „Vor-Ort-Termine“ sind vor allem wichtig, wenn es zum Beispiel um die Versorgung mit Hilfsmitteln geht oder geprüft werden muss, ob etwas zur Verbesserung des Wohnumfeldes getan werden kann, erläutert SoVD in einer Stellungnahme. Dass die Fälle derzeit ausschließlich nach Aktenlage beurteilt werden, sei zwar verständlich, führe an einigen Stellen aber auch zu Problemen. Nicht jede Situation kann durch einen Blick in die Unterlagen richtig eingeschätzt werden. Das macht auch einen zunehmenden Nachfrage- und Informationsbedarf in unseren Beratungsbüros in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück aus.

Wer Zweifel hat, ob der Pflegegrad richtig beurteilt wurde oder ob die Ablehnung eines Antrags korrekt ist, sollte den Bescheid von Fachleuten überprüfen lassen. Ratsuchende können sich dafür direkt telefonisch an den SoVD in Osnabrück wenden (0541-350 540 , oder per E-Mail an: info.osnabrueck@sovd-nds.de . (Gegebenenfalls werden die Fragen an die Außenstellen zur Kontaktaufnahme weitergeleitet) Wir stehen bei Fragen rund um das Thema Pflege zur Verfügung, helfen bei Anträgen, legen entsprechende Widersprüche ein. Oft wird mit dem Widerspruch überhaupt erst die Beurteilungsgrundlage des Medizinischen Dienstes sichtbar, stellt der SoVD in der Region fest.

 

 

15. Juli 2020

SoVD fordert konkrete Konzepte für Förderschulen
Schulstart nach den Ferien: Kinder mit Behinderung nicht vergessen

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung hat mögliche Szenarien für den Schulunterricht nach den Sommerferien präsentiert. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert dabei nicht nur die fehlende Planungssicherheit für die betroffenen Familien, sondern auch die nicht vorhandenen Konzepte für Förderschulen. „In den Vorhaben finden Kinder mit Behinderung kaum Erwähnung. Wir haben den Eindruck, dass sie von der Politik vergessen werden“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt.
Nach jetzigem Stand soll der Regelbetrieb in Niedersachsens Schulen im kommenden Schuljahr regulär wiederaufgenommen werden. Ist dies aufgrund der Corona-Krise nicht möglich, stehen drei Ausweichszenarien im Raum. Der Unterricht in Förderschulen wird dabei jedoch nur am Rande erwähnt. Der SoVD sieht darin für die Kinder mit Behinderung und ihre Eltern ein großes Problem. „Sie sind von der Corona-Krise ganz besonders betroffen. Für die Kinder ist nicht nur der Schulalltag weggefallen, sondern auch die für sie so wichtigen Therapie- und Pflegeangebote“, erläutert Sackarendt. Außerdem hätten zahlreiche Träger die Finanzierung der Schulbegleitung eingestellt, da sie sie für den Unterricht zuhause nicht für nötig halten.
„Das ist für die Familien und ihre Kinder eine akute Belastung und muss sich dringend ändern“, so der SoVD-Landesvorsitzende. Er weist in diesem Zusammenhang auf die UNBehindertenrechtskonvention hin, die das Recht von Menschen mit Behinderung auf Bildung gewährleistet. „Die Kinder dürfen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden – schon gar nicht in einer Krisensituation“, betont Sackarendt. Von der niedersächsischen Landesregierung fordert er deshalb, konkrete Konzepte zu entwickeln. „Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wie weit wir von unserem Ziel der Inklusion entfernt sind. Wir brauchen dringend ein inklusives Schulsystem, in dem alle Kinder gleichberechtigt lernen können.“

 

 

 Gedenkstätte für Kinder von Zwangsarbeiterinnen

Mitglieder der Initiative Spurensuche haben die Gedenkstätte auf dem Heger Friedhof, liebevoll mit Blumen bepflanzt. Die während der Nazih-Zeit umgekommenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen haben einen würdigen Rahmen und sind eine Aufforderung für menschliche Werte standhaft einzutreten.

Der SoVD hatte aus Anlass seines 100-jährigen Jubiläums diesen Erzählstein gestiftet. Wir freuen uns über diese Initiative und danken den fleißigen Helfern.   

 

 

 

 

 

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Schnell und unkompliziert Fragen zu Rente, Pflege & Co. stellen - Neues Angebot: SoVD berät jetzt auch per Chat 

Hannover. Ab sofort berät der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auch per Chat. Bislang beantwortet Niedersachsens größter Sozialverband Fragen rund um Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in persönlichen Gesprächen, über WhatsApp oder per Telefon und E-Mail. Dieses Angebot wird jetzt um eine Chat-Möglichkeit ergänzt. 

Sie möchten wissen, wann Sie genau in Rente gehen können oder ob Sie vielleicht Anspruch auf Wohngeld haben? Sie sind sich unsicher, ob die Pflegekasse Ihren Pflegegrad richtig berechnet hat oder wissen nicht genau, wie man einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellt? Dann nutzen Sie die neue Chat-Beratung des SoVD. Dort beantworten Beraterinnen und Berater schnell und unkompliziert Fragen rund um das Sozialrecht. Das geht ganz einfach: Klicken Sie auf der SoVD-Internetseite www.sovd-nds.de auf das Icon mit den Sprechblasen und stellen Sie Ihre Frage. 

„Mit unserer Chat-Beratung wollen wir einen zusätzlichen Service schaffen, damit Ratsuchende schnell und unkompliziert mit uns in Kontakt treten können, ohne einen persönlichen Termin in einem unserer Beratungszentren machen zu müssen“, erläutert SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. Dieses Angebot sei besonders in der Corona-Krise wichtig, da es von mobilitätseingeschränkten Personen oder denjenigen, die zu einer Risikogruppe gehören, ohne viel Aufwand in Anspruch genommen werden kann. 

Mit rund 280.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. der größte Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.                                                                                                                                                                                                                                          Juli 2020

 

 

Getippter Text mit CSS-Animationen

Wir sollten nicht nur "Beifall klatschen" sondern hier auch für respektable Arbeitsbedingungen eintreten.

SoVD Region Osnabrück Stadt und Land unterstützt Petition

www.mehr-wert-als-ein-danke.de 

Viele Pflegekräfte, Sozialarbeiter-innen, Heilpädagogen-innen, Heilerziehungspfleger-innen und andere Berufsgruppen im Sozial-, Pflege und Gesundheitswesen sind für diejenigen da, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen und bedroht sind. So großartig die Leistungen sind, die erbracht werden, so schwierig sind leider oft die Rahmenbedingungen in den jeweiligen Arbeitsfeldern. Viele Bereiche sind unterfinanziert und personell unterbesetzt.

Dabei erachtet der SoVD in der Region Osnabrück Stadt und Land, die soziale Arbeit im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen als einen Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.  Es wird Zeit, jene mehr anzuerkennen, die nicht nur das Vermögen, sondern unser aller Wohlergehen mehren. Es wird Zeit, dass wir in und nach dieser Schockstarre einen gesellschaftlichen, menschlichen und respektvollen Weg miteinander finden und neu zu vereinbaren, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. 

Teilhabe, Inklusion, Solidarität und Gesundheit sind nicht nur feste Werte im SoVD, sondern auch im Grundgesetzt festgeschriebene Verankerungen unserer Gesellschaft. Unter dem Leitsätzen: Bessere Arbeitsbedingungen, „Gerechter Lohn“ und „Wertschätzung im Sozial-/ Pflege-/ Gesundheitswesen “ hat eine Initiative in der Sozialwirtschaft eine Petition verfasst, die unter www.mehr-wert-als-ein-danke.de  zu einem Unterstützungseintrag an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu erreichen ist.

Die Petition hat zu Zeit über 43.000 Einträge und steht damit bei rund 87 Prozent der notwendigen Menge von 50.000 Unterstützern. Der SoVD will in der Region Osnabrück Stadt und Land in seiner Mitgliedschaft für diese Petition werben. 

 

 

SoVD diskutiert Probleme sehbehinderter Menschen

Laut Angaben der Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) gibt es in Deutschland mehr als eine Million sehbehinderte Menschen. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen gibt es seit 1998 einen eigenen Aktionstag: den Sehbehindertentag, der jeweils am 6. Juni stattfindet.

Viele sehbehinderte Menschen stehen seit Beginn der Corona-Krise vor ganz neuen Problemen in der Bewältigung ihres Alltags. In einer Umfrage des Deutschen Blinden und Sehbehindertenvereins ( DBSV ) haben Betroffene ihre Wünsche zusammengestellt. Viele Hinweise haben einen Zusammenhang mit dem „Corona-Zeiten“, so die Sprecherin des SoVD Arbeitskreises Inklusion Marianne Stönner, der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und Helga Stübbe (Hier in der genannten Reihenfolge im Bild während einer SoVD-Plakataktion) in einer Telefonkonferenz zu diesem Thema.
Viele Menschen mit Seheinschränkung leiden ganz enorm unter der neuen Situation - und oft wäre die Lösung verblüffend einfach. Seit die Busfahrer überwiegend mit einer durchsichtigen Schutzvorrichtung geschützt sind und das gewohnte einsteigen, vorne im Bus die Frage ermöglicht, auf welcher Linie der Bus fährt und die vorderen Behindertenplätze problemlos zu erreichen sind, ist ein Top-Thema der Umfrage weitestgehend ausgeräumt.                                    »

Ein weiteres oft genanntes Problem sind die neuartigen "Corona-Schlangen" mit Abstand zwischen den Wartenden - für viele sehbehinderte und blinde Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Sie würden sich freuen zu erfahren, dass es eine Warteschlange gibt, ob sie zur Post oder zum Bäcker führt, wo man das Ende der Schlange findet und wann man vorrücken soll.
Vielen Betroffenen macht es zu schaffen, dass im öffentlichen Raum seit Beginn der Kontaktbeschränkungen verbunden mit der „Maskenflicht“ mehr geschwiegen wird als vorher. Dabei sind sehbehinderte und blinde Menschen in Zeiten des Abstandhaltens noch mehr als sonst darauf angewiesen, dass man mit ihnen spricht. "Ich sag Ihnen gern Bescheid, wenn Sie dran sind." "Einen Meter rechts von Ihnen ist ein Spender für Desinfektionsmittel." "Wenn Sie einen Schritt zurückgehen, stehen Sie hinter der Markierung."
Bitte einfach Hilfe anbieten, bitte mehr Gelassenheit im Einkaufstrubel, bitte daran denken, dass für viele Menschen die neuen Rahmenbedingungen erst einmal fremd sind. Besonders Menschen mit Einschränkungen freuen sich aber über jeden Entwicklungsschritt in ihrer Lebensgestaltung, der eine persönliche direkte Teilhabe möglich macht, fasst der SoVD seine Mitteilung zusammen.

 

Jobverlust in der Corona-Krise  - SoVD berät zum Arbeitslosengeld 

Der Arbeitsmarkt steht in der Corona-Krise stark unter Druck. Auch Kündigungen sind derzeit leider keine Seltenheit: Im April gab es in Deutschland 308.000 mehr Arbeitslose als noch im März. Doch was tun, wenn plötzlich der Job weg ist? Der Sozialverband Deutschland (SoVD) berät Betroffene in seinem Beratungszentrum kompetent bei Fragen rund ums Arbeitslosengeld.

 

Wann und wo muss ich den Antrag auf Arbeitslosengeld stellen? Welche Unterlagen muss ich einreichen? Wie viel Arbeitslosengeld steht mir überhaupt zu – und wie lange? Ist der erste Schock nach einer Kündigung überwunden, stehen Betroffene oft vor vielen Fragen. Antworten und Hilfe gibt es im SoVD-Beratungszentrum.

 

„Arbeitslosengeld wird regulär für sechs bis 24 Monate gezahlt – abhängig vom Lebensalter und davon, wie lange in den letzten fünf Jahren eine Arbeitslosenversicherungspflicht bestand“, erläutert SoVD - Jörg Hertel. „Wegen der Corona-Krise gilt derzeit aber eine Ausnahme: Arbeitslose, deren Anspruch eigentlich zwischen dem 1. Mai und dem 31. Dezember 2020 ausläuft, erhalten die Bezüge drei Monate länger.“ Dabei liege die Höhe des Arbeitslosengelds grundsätzlich bei 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens, für Arbeitslose mit Kindern bei 67 Prozent.

 

„Das Wichtigste ist, dass sich die Betroffenen spätestens drei Monate vor Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden“, so Hertel weiter. „Erfährt man erst später, dass man arbeitslos wird, muss die Meldung innerhalb von drei Tagen erfolgen.“ Sonst riskiere man eine Sperrzeit, in der das Arbeitslosengeld nicht ausgezahlt werde. Problematisch dabei: Die Arbeitsagenturen sind derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen und auch sonst nur schwer erreichbar. „Auch hier helfen wir gerne weiter“, betont Hertel. „Wer zum SoVD kommt, kann sicher sein, dass seine Unterlagen rechtzeitig und rechtssicher bei der Agentur eintreffen.“ 

Ratsuchende können sich telefonisch unter 0541 350540 oder 05422 5462 an den SoVD wenden. - Juni 2020

 

 Häusliche Pflege muss in der Corona-Krise unterstützt werden

SoVD Arbeitskreis Soziales: Pflegebedürftige nicht vergessen: Entlastungsbetrag darf nicht verfallen. 
Eigentlich soll der monatliche Entlastungsbetrag Pflegebedürftige in ihrem Alltag unterstützen. Mit ihm können sie entsprechende Hilfen – zum Beispiel im Haushalt oder beim Einkaufen – finanzieren. Durch die Corona-Krise können viele Betroffene den Betrag allerdings nicht zum Einsatz bringen, weil zahlreiche Angebote derzeit nicht in Anspruch genommen werden können. Damit verfällt der Betrag zum 30. Juni. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Osnabrück Stadt und Land Hans-Werner Jungholt fordert deshalb, dass die entsprechenden Verordnungen angepasst und das Verfallsdatum ausgeweitet werden.
Wer pflegebedürftig ist, soll möglichst lange selbstständig zu Hause leben können. Um das zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber den sogenannten Entlastungsbetrag eingeführt: Betroffene sollen sich kleine Hilfen zur Bewältigung ihres Alltages leisten können. Die Pflegekassen zahlen dafür seit Januar 2017 einen monatlichen Zuschuss von 125 Euro. Wenn dieser jedoch nicht rechtzeitig in Anspruch genommen wird, verfällt er. „Aufgrund der derzeitigen Situation haben viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gar keine Möglichkeit, den Entlastungsbetrag einzusetzen und müssen ihn Ende Juni verfallen lassen, obwohl sicher einige Wünsche offen sind. Da muss die Politik in Niedersachsen schnell nachsteuern. Andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen oder Sachsen haben hier bereits nachjustiert. Auch Niedersachsen muss eine Lösung finden“, fordert der SoVD. Gerade für Pflegebedürftige seien die Corona-Einschränkungen. eine enorme Herausforderung, deshalb müssten sie jede denkbare Form der Unterstützung erhalten.                 Im Mai 20

Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) veröffentlicht 3. Jahresbericht

Heute veröffentlicht die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) - kurz Schlichtungsstelle BGG - ihren dritten Jahresbericht (2019). Seit 2016 hilft sie dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und Bundesbehörden zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.

„Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Barrierefreiheit und Zugänglichkeit. Dieses Recht jedoch im Alltag auch wirklich zu bekommen, ist oftmals nicht so leicht - auch wenn öffentliche Verwaltungen dazu verpflichtet sind. So ist der herkömmliche Rechtsweg meist mit hohem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden. „Das Schlichtungsverfahren stellt deshalb eine Alternative dar, um schnell gute Lösungen zu finden“, so die Arbeitskreisvorsitzende Inklusion, Marianne Stönner im SoVD der Region Osnabrück. So wurde zum Beispiel auch von uns eine barrierefreie Kommunikation in den Präsentationen zur Corona-Krise angemahnt. Teilweise konnte die Schlichtungsstelle hier vermitteln.                                        »
In Fällen, in denen keine Einigung erzielt werden konnte, hilft nach einer Novellierung im Jahr 2018 übrigens die aufschiebende Wirkung eines Schlichtungsverfahrens: Das heißt, wenn es bei einem Streitfall zum Beispiel um ein Verwaltungsverfahren geht, beginnt die Widerspruchs- oder Klagefrist erst mit der Beendigung des Schlichtungsverfahrens.
Der für den Berichtszeitraum 2019 veröffentlichte Tätigkeitsbericht zeigt, dass sich die Schlichtungsstelle fest etabliert hat. 177 Mal wurde die Schlichtungsstelle 2019 in Anspruch genommen. In der überwiegenden Zahl der Verfahren konnte eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten erzielt werden. Getreu dem Motto „Schlichter statt Richter“ besteht so die Möglichkeit, ohne Risiko für die Antragsteller/innen auf außergerichtlichem Wege zu einer Einigung in ihrem Sinne zu kommen. Seit ihrem Bestehen wurden bereits über 500 Anträge auf Schlichtung gestellt.  GG Mai 2020 - PDF «

Wichtige Nachteilsausgleiche entsprechend dem Grad der Behinderung (GdB) 

Für schwerbehinderte Menschen in Deutschland ist der Ausgleich beziehungsweise die Abmilderung von behinderungsbedingten Nachteilen und Mehraufwendungen sehr wichtig. Ob es um besondere Kündigungsschutzregeln im Arbeitsleben, die sogenannte Freifahrt im Nahverkehr, um steuerrechtliche Vergünstigungen oder um den verbilligten Eintritt ins Theater geht – Nachteilsausgleiche sind vielfältig und unverzichtbar. Sie sichern und fördern die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie geben Schutz, ermöglichen finanziellen Ausgleich und

besondere Leistungen und Hilfestellungen.
Das Recht der Nachteilsausgleiche ist über viele Jahre gewachsen und nicht immer leicht zu durchschauen. Die nachfolgende Tabelle soll helfen einen besseren Überblick über ihre Rechte zu erhalten. Sie zeigt kurz und prägnant, mit welchem Grad der Behinderung und gegebenenfalls Merkzeichen man welche konkreten Nachteilsausgleiche beanspruchen kann.
Für den SoVD sind Nachteilsausgleiche Teil einer modernen Behindertenpolitik. Auch in einer inklusiven Gesellschaft braucht es solche wichtigen Instrumente zur Sicherung von Selbstbestimmung und Teilhabe.
Detaillierte Auskünfte dazu können sie sich auch in den SoVD Beratungsstellen in Bohmte, Bersenbrück, Melle und Osnabrück einholen.

 ^ Lupe   

Der SoVD Hinweis: Praxisbesuche vermeiden!

Corona-Virus: Keine unnötigen Kontakte zwischen Ärzten und Patienten
Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen, sollten persönliche Kontakte zurzeit so weit wie möglich vermieden werden. Das gilt auch für Besuche in Arztpraxen und Apotheken – denn oft sind diese gar nicht nötig, wenn die Medizinvorräte zur Neige gehen: Folgerezepte lassen sich auch ohne Praxisbesuch telefonisch oder per E-Mail anfordern.

Der SoVD und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben gemeinsame Tipps zu Rezepten und Arzneimittelversorgung in der Krise erarbeitet.
Wer zum ersten Mal ein bestimmtes Rezept benötigt, kommt normalerweise nicht um einen Arztbesuch herum. Daran hat sich auch in Zeiten von Corona nichts geändert – denn die ärztliche Sorgfaltspflicht erfordert zunächst immer eine gründliche Untersuchung der Patientin oder des Patienten.

Anders sieht es jedoch bei sogenannten Folgerezepten aus. Diese ermöglichen die Weiterbehandlung mit bereits zuvor verschriebenen Arznei- oder Heilmitteln. Hier genügt es in der Regel, die Praxis telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren, um sich das entsprechende Rezept ausstellen zu lassen. Zur Vermeidung von unnötigen Kontakten zwischen Ärzten und Patienten während der aktuellen Krisensituation empfiehlt der SoVD in dringend, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.
Darüber hinaus gelten zunächst bis 30. Juni 2020 weitere Lockerungen, die dabei helfen sollen, die Infektionsrate einzudämmen. So dürfen Arztpraxen etwa Folgerezepte für Arznei- und Heilmittel, Verordnungen von Krankenbeförderungen, Verordnungen für häusliche Krankenpflege und Überweisungen vorläufig auch per Post versenden. Die Krankenkassen übernehmen die Portokosten. Damit entfällt die Notwendigkeit, diese Unterlagen persönlich in der Praxis abzuholen. Die Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist nicht erforderlich. Voraussetzung dafür ist, dass die betreffende Patientin oder der Patient im laufenden oder vorigen Quartal einmal persönlich in der Arztpraxis vorstellig war.
Auch für Apothekenbesuche gilt zurzeit: besser vermeiden. Wenn möglich, sollten Arztpraxen die Rezepte direkt an die Apotheken weitergeben. In der Regel kann sich der/die Patient-in ihre Medikamente von dort aus per Lieferservice nach Hause schicken lassen – und so ganz bequem das Ansteckungsrisiko minimieren.

Auf jeden Fall zahlt sich ein telefonisches Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt immer aus. Vor diesem Hintergrund weist der SoVD noch einmal darauf hin, dass in fast allen Städten oder Gemeinden ehrenamtliche Helfer für Abhol-und Lieferdienste einen entsprechenden Service anbieten.

SoVD Kennlerntreffen für die Stadt Melle

Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 9. März telefonisch möglich 

Verschiedene Menschen stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an „ihren“ Verband. Die einen wollen sich mit anderen gemütlich treffen, Informationen und Neuigkeiten austauschen. Die anderen wollen, dass der Verband ihre Interessen sozialpolitisch vertritt. Und wieder andere sehen den SoVD als Dienstleister mit seinem Service- und Beratungsangebot. Diese drei Säulen der Arbeit des SoVD sollen Gesprächspunkte auf einem offenen Kennlerntreffen für im letzten Jahr eingetretene Mitglieder und Interessierte werden.

Ob Reichsbund oder SoVD – ob früher oder heute: Dieser Verband wäre nichts ohne seine Mitglieder der für viele ein Teil „ihrer Nachbarschaft“ geworden ist. Fragen über Strukturen und gesellschaftliche Vorhaben im SoVD sind genau an dieser Stelle richtig platziert und natürlich soll auch Raum für Anregungen und Hinweise sein.

 

Das Treffen findet am Samstag, 14. März.2020, 10 Uhr in der Gaststätte Finale, in Melle, Am Wellenbad 45 statt. Damit Verpflegung und entsprechende Raumkapazitäten angeboten werden können, bittet der SoVD bis zum 9 März. Um eine telefonische Anmeldung, bei Marianne Stönner  (05429 /1283), Gerd Groskurt (o541 /4082699) oder über E-Mail info@m-stoenner.de . Weitere Hinweise sind auch über die Internet-Seite www.sovd-osnabruecker-land.de  einzusehen.

 

Veranstaltung: Niederlegung eines Erzählsteins

Sonntag, 26. Januar 2020 11:00 Uhr

Heger Friedhof

Erinnerungsstätte Kinder von Zwangsarbeiterinnen

 

10:50 Uhr

Treffen an der Sammelstelle, Haupteingang Rheiner Landstraße

11:00 Uhr

ggfl. Musikstück

11:10 Uhr

Eröffnung und Begrüßung durch den Verein

„Osnabrücker Spurensuche e.V.“

Petra Joachimmeyer – Geschäftsführerin

11:15 Uhr

Kurze Historie, wie es zu der Initiative der Schule gekommen ist und Vortragen des Textes des Erzählsteins.

Zwei Schüler/innen und Sabine Grothe

Die Personen bleiben neben dem Erzählstein stehen und legen nach der Enthüllung Blumen nieder

11:30 Uhr

Clemens Lammerskitten MdL

(ehemaliger Schüler der Alexanderschule) stellt kurz seine Verbindungen zur Schule und zur Entwicklung der Aktion her.

11:40 Uhr

Gerd Groskurt (SoVD Kreisvorsitzender)

stellt die gemeinsame Initiative mit der AWO und den Anfängen der Idee heraus. Stellt den Zusammenhang mit dem Kampf gegen Kriege und der Arbeit des Reichsbundes / SoVD her.

11:50 Uhr

Clemens Lammerskitten und Gerd Groskurt entfernen gemeinsam die Abdeckung (Weißes Tuch) über dem Erzählstein.

Schüler legen Blumen nieder

11:55 Uhr

Dr. Volker Issmer macht durch herausgreifen eines Schicksals die besondere Situation dieser Gedenkstätte deutlich.

12:05 Uhr

Musik : „Sag mir wo die Blumen sind“

12:10 Uhr

Der Verein Spurensuche Osnabrück schließt die Veranstaltung. Kurzer Hinweis auf nächste Veranstaltungen

12:05 Uhr

Gäste und Zuschauer haben die Möglichkeit weitere Blumen niederzulegen

Ab-schließend

Möglichkeit zu Gesprächen an Bistrotischen im Nahbereich

 

 

 

 

 

 

105 Namen bekommen am 26. Januar eine Geschichte

 

SoVD stiftet einen Erzählstein für die Erinnerungsstätte von Zwangsarbeiterkindern 

Auf drei Stehen sind auf der Erinnerungsstätte auf dem Heger Friedhof 105 Namen mit Namen Geburts- und Sterbedatum aufgestellt. Zum Abschluss der Gründungsaktionen des damaligen Reichsbundes vor 100 Jahren, stiftet der seit 1998 in Sozialverband Deutschland (SoVD) umbenannte Verband für die Erinnerungsstätte einen „Erzählstein“, der Informationen über die Schicksale der Kinder zusammenfasst. Den Text dazu haben Schüler im Rahmen eines Projektes mit Austauschschüler anderer Länder in der Alexanderschule in Wallenhorst erarbeitet. 

Am Sonntag, 26. Januar 2020 um 11:00 Uhr will der SoVD mit den Unterstützern und Initiatoren der Aktion, den Erzählstein auf dem Heger Friedhof mit einem kleinen Programm enthüllen. Interessierte sind zu dieser Eröffnungsstunde herzlich eingeladen.  Weitere Einzelheiten über den Verlauf der Veranstaltung und dem Text des Erzählsteins sind auf der Internetseite www.sovd-osnabruecker-land.de zu erfahren.

 

 

 

Vereinstalk im OS Radio mit dem SoVD

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Zum Schluss wies Gerd Groskurt noch auf einen Termin am 26. Januar 11 Uhr hin. Auf dem Heger Friedhof sind in der Kriegszeit Kinder von Zwangsarbeiterinnen begraben worden. Über 70 Jahre hatten die Kinder, die nur wenige Tage nach ihrer Geburt überlebten keinen Namen und kein Ort der Erinnerung. Im Rahmen seiner 100 Jahr-Feier legt der SoVD jetzt an der Erinnerungsstätte einen Erzählstein nieder, der die Geschichte dieser Kinder beschreibt. Interessierte sind zur Enthüllung dieses „Erzählsteins“ herzlich eingeladen schloss der SoVD seinen „Vereinstalk“ bei OS Radio in Osnabrück.

 

 

 

 

In diesen Tagen sind die Arbeiten für die Gedenkstätte der Kinder von Zwangsarbeiterinnen in den letzten Vorbereitungen. Der jetzt gelieferte Sandstein (Bild) soll ein Schild tragen, das die Hintergründe der 105 Namen von Kindern auf den Gedenkstättensteinen darstellt. Es ist eine gute Fügung, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, dass mit unserem 100-jährigen Verbandsjubiläum diese Aktion der „Spurensuche Osnabrück“ diese wichtige Initiative unterstützen konnte.
Am Sonntag, 26.Januar 2020, 11:00 Uhr soll der Stein mit seiner Inschrift auf dem Heger Friedhof enthüllt werden. Dabei werden neben dem Verein „Spurensuche Osnabrück“ auch die Verfasser der Inschrift von der Alexanderschule in Wallenhorst und der SoVD ein paar Bemerkungen und Erklärungen zu der Erinnerungsstätte sagen.
Wir würden uns sehr über viele Besucher und Interessierte freuen, so der SoVD der mit dieser Aktion seine Aktivitäten zumJubiöäumsjahrn2019 abschließt. 

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Besonders Fragen der Beratungsarbeit standen im Mittelpunkt der Fragen des Redakteurs Hannes Westermann mit dem Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt. Eine zentrale Säule unserer Arbeit in den Büros Bohmte, Bersenbrück Melle und Osnabrück. Beratung ist ein vertrauliches Geschäft und braucht ein hohes Maß an Lebenserfahrung und mitmenschlicher Qualifikation, so der Kreisvorsitzende in seiner Beantwortung. Wenn persönliche Dinge, wie Krankheit, Behinderung, ein Trauerfall in der Familie, Pflegebedürftigkeit etc. auf den Tisch kommen, bedarf es nicht nur kompetenter Qualifikation sondern auch viel menschlichen Einfühlungsvermögens. Die Inanspruchnahme unsere Beratungszentren ist in der letzten Zeit merklich gestiegen, sie sind als kompetente Informationsstellen anerkannt. 

Letztlich konnte der Vorsitzende berichten, dass der SoVD in seiner Beratung über 900.000 Euro als direkte Mittel für seine Mitglieder erstritten hat. In den 1.846 Beratungsanträgen kommen aber auch Hilfen für Sachmittel bei Pflege und Krankheit, Reha –Maßnahmen etc. und Einstufungsfragen für Menschen mit Behinderungen vor. 

Schnell ging diese Stunde im Radio vorbei und so konnte nur kurz auf die sozialgesellschaftliche Arbeit des SoVD als Interessenvertreter seiner Mitglieder und die Arbeit in den Ortsverbänden gestreift werden. Gerd Groskurt forderte Interessierte auf sich einzubringen. Da wird man nicht nur in eine Nachbarschaft aufgenommen, deren Themen und Initiativen man dann selber mitbestimmen kann, da ergibt sich dann auch die Möglichkeit seine Arbeit und seinen Zeitaufwand selber mit zu bestimmen.

 

 

 

 

 

Der Stein ist da, das Schild wird gefertigt

Der SoVD in der Region Osnabrück Stadt und Land schließt seine Jubiläumsaktionen am 26. Januar 2020 ab! 

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| Nachrichten  2019 

Übergabe der Broschüre Straßenfeste an die Stadt Melle 

Die SoVD Ortsverbände in der Stadt Melle haben am

Freitag, 20. Dezember 2019, 9:30 Uhr
an den Leiter des Sozialamtes
Stadtverwaltung, Melle, Schürenkamp 16
ihre Broschüre zur Durchführung von Straßenfesten überreicht.

Die Broschüre fügen wir als PDF-Dokument bei. Die wesentliche Begründung und unsere Motivation diese Broschüre herauszubringen, können Sie unserem Vorwort in der Broschüre entnehmen.

Sicher ist die Weihnachtszeit besonders dazu angetan über Menschen nachzudenken die aus den unterschiedlichsten Gründen Kontakte und wie es so schön in einer Studie der Bundesregierung heißt, sich mit dem „Gefühl fehlen Gesellschaft“ auseinanderzusetzen müssen. Zum „Neuen Jahr“ werden viele Menschen die unterschiedlichsten Vorhaben für das neue Jahr planen bzw. überlegen. Wir würden uns freuen, wenn in diesen Überlegungskatalog auch die Durchführung von Straßen oder Statteilfesten gehören würde.

 

Anlage:  Broschüre Straßenfeste Melle  <

 

100 Jahre Frauen im SoVD: Festakt in Hannover

Das Jahr 2019 beginnt für den Sozialverband Deutschland (SoVD) mit einem ganz besonderen Jubiläum: Vor genau 100 Jahren traten die ersten Frauen dem damaligen Reichsbund bei. Diesen historischen Tag hat Niedersachsens größter Sozialverband am 15. Januar mit einem Festakt im Sprengel Museum Hannover gefeiert. Neben der SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß und dem SoVD-Landesvorsitzenden Adolf Bauer sprach auch die Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta.

Am 15. Januar 1919 vollzog der SoVD – damals noch unter dem Namen Reichsbund – einen revolutionären Akt: Frauen konnten zum ersten Mal Mitglied im Verband werden – mit gleichen Rechten und Pflichten. Das war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung und für die damalige Zeit ein echtes Novum. Denn der Reichsbund war die erste Kriegsopferorganisation überhaupt, die Frauen aufnahm. MEHR

 

Der SoVD Osnabrück plus Landkreis feierte im Landgasthaus Kortlüke am 27. September 2019 Jubiläum

u. a. 100 Jahre Frauen auch im SoVD Osnabrück! Vergabe des Erich Kuttner - Preises. MEHR 

Zum Geleit

Nach der Gründung des, Bundes für Kriegsteilnehmer und Hinterbliebene "im Jahr 1917 durch Erich Kuttner in Berlin erreichten Berichte und
Nachrichten auch die Region Osnabrück. Vorerst -in den letzten Kriegstagen des Ersten Weltkriegs über persönliche Kontakte von Betroffenen
weitergegeben, gewann die, Bewegung" auch hier viele Menschen, die Hilfe brauchten und Menschen, die sich zur Hilfe verpflichtet fühlten.
Einzelne Männer und Frauen (der Bundesverband setzte schon 1919 Frauenausschüsse ein) halfen den teils schwer verwundeten Soldaten
und ihren Familien, Witwen und Waisen aus persönlichem Erleben oder der Erkenntnis einer sozialen Notlage.
Schnell wurde klar, dass weder Einzelpersonen noch lose Zusammenschlüsse die Probleme auch nur ansatzweise in den Griff bekamen.
Neben der persönlichen Beratung, der Hilfe und Unterstützung waren zusätzlich dringende sozial-gesellschaftliche Veränderungen notwendig.
Erste Informationen und Vorhaben des Reichsbunds - wie er ab 1924 hieß überzeugten viele Menschen in unserer Region und machten die
Gründung wegen des unerwarteten Mitgliederandrangs eher zu einer organisatorischen Herausforderung.
Der erste Schritt zur Gründung des Sozialverbands Deutschland, wie er sich ab 1999 nannte, wurde im Jahr 1919 im Bereich Osnabrück vollzogen.
Seit seiner Gründung hat sich vieles im SOVD verändert und an neue Anforderungen angepasst.                                              


Aber unsere Säulen sind bis heute geblieben:


die persönliche Beratung in unseren Büros in Bohmte, Bersenbrück,Melle und Osnabrück die Einflussnahme auf eine sozial-gesellschaftliche Entwicklung, die nachbarschaftliche Gemeinsamkeit in unseren Ortsverbänden.

Diesen Säulen fühlen wir uns weiter verpflichtet.

< LUPE
                                                                                                                      Gerd Groskurt,   Kreisvorsitzender
                                                                                                                      Region Osnabrück Stadt und Land

 ^ LUPE                                                                                                                                                  LUPE  < >

       ^      Foto: SoVD Osnabrück u. Marianne Lindner  Film: Marianne Lindner

 

Kraftwerk sozialer Gerechtigkeit 

Den Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region gibt es seit 100 Jahren 

Der Sozialverband Deutschland in der Region Osnabrück Stadt und Land ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Damit steht der SoVD für ein ganzes Jahrhundert mit seinem Einsatz für soziale Sicherheit und mehr soziale Gerechtigkeit. Während dieser Zeit haben wir die Menschen in der Region durch Höhen und auch durch so manche Tiefen begleitet, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt. Und die aktuell rund 9.000 SoVD-Mitglieder schufen über die Jahre nicht nur einen starken und lebendigen Verband, dessen Leben in den Vorträgen zur Jubiläumsfeier in vielen Fassetten aufblitzte, sondern auch Beratungsstellen in Bersenbrück, Bohmte, Melle und Osnabrück, die im letzten Jahr einen Betrag von über 1 Millionen Euro für ihre Mitglieder an Sofortzahlungen und viele Verbesserungen in Einsprüchen und Verfahren geltend machen konnten. 

Dieter Hebner als Vertreter des Landesvorstandes stellte in seinem Grußwort den geschichtlichen Rahmen des SoVD und früheren Reichsbundes her. In vielen Hinweisen untermauerte er besonders die sozialpolitische Arbeit und die vielen Initiativen des SoVD, die für die Mitmenschen wichtige soziale Fortschritte gebracht haben. Aktuell verwies er auf eine parallel stattfindende Arbeitstagung zum Thema Armut, der sich der SoVD im Schwerpunkt jetzt intensiv widmen will.
In ihren Grußworten nahmen die stellv. Landrätin Christiane Rottmann und der Landtagsabgeordnete Burghard Jasper diese Anmerkungen auf und würdigten die Arbeit des Sozialverbandes mit dem Wunsch, sich weiter so nachdrücklich für die Interessen der Menschen hier in der Region mit der konkreten Beratung und in den gesellschaftlichen Entwicklungen einzubringen. 

Unsere Geschichte vor Ort 

Günter Eggelmeyer stellte in seinem Bericht der örtlichen Organisation besonders die Anfänge des Reichsbundes und die organisatorische Entwicklung der vielen Ortsverbände dar, die hier unter den Verhältnissen und der Aufbauarbeit in Folge zweier Weltkriege nicht immer einfach waren. In diesem Zusammenhang wurde auch die Konstituierung eines Ältestenbeirats thematisiert, die bei den notwendigen Veränderungen und Anpassungen als eine Brücke und ein Beratungsgremium im SoVD den Kontakt mit unseren Wurzeln sicherstellt.
Hanna Nauber stellte nachfolgend ganz besonders das Thema 100 Jahre Frauen im Sozialverband vor. Dabei verwies sie insbesondere auf die heute kaum noch vorstellbaren Vorbehalte für die damalige Eingliederung von Frauen in die Vorstandsarbeit des Reichsbundes. Insgesamt fasste sie die auch heute noch nicht abgeschlossene Gleichberechtigung von Frauen zusammen und konkretisierte das an vielen Beispielen, die weiter ein großes Engagement von Frauen erfordere. Wir lassen uns nicht einreden, dass die Gleichberechtigung durch „abwarten“ ganz von alleine kommt. Nichts ist uns quasi auf dem „Silbertablett“ geschenkt worden. Vieles haben wir in kleinen Schritten hart erkämpfen müssen, so die Kreisfrauenbeauftragte. 

Mit Requisiten band der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt in seinem Vortrag die Darstellung der Verbandsarbeit des SoVD in der Region ab. Teilweise führte das zu Beiträgen, die die Versammlungsteilnehmer zum Schmunzeln brachte. Überwiegend stellten diese Gegenstände allerdings Meilensteine der Verbandsarbeit in der Osnabrücker Region dar. Ein original Reichsbund Flugblatt aus dem Jahr 1932, das den Kampf gegen den aufkommenden Nationalsozialismus dokumentierte, wie auch ein einfaches Protokollbuch, das auf 185 Seiten die „normale Verbandsarbeit“ repräsentierte, gehörten zu diesen Darstellungen. Es ist schon deutlich so der Kreisvorsitzende, das wir mit unserer Arbeit eine Familie in einer großen Reichsbund-Familie waren. Vielleicht haben wir uns die gesellschaftlichen Treffen und Zusammenkünfte zu schnell ausreden lassen und sehr viel in die Vorgaben von Satzungen und Vorschriften investiert, fasste Gerd Groskurt diesen Teil seiner Ausführungen unter dem Beifall von 170 Gästen aus rund 50 Ortsverbänden zusammen. 

An der Zukunft ausgerichtet, die an den Wänden mit vielen Aktionsbeispielen dokumentiert waren, wurden Bersenbrück Gehrde, Wehrendorf-Bad Essen und Osnabrück-Wüste die Auszeichnung als „Vier Sterne“ Ortsverbände für hervorragende Arbeit mit einer Urkunde und einem entsprechenden finanziellen Betrag übergeben. 

Erich Kuttner Erinnerungsstein 

Die stellv. Landrätin Christiane Rottmann und der stellv. Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernahmen für die herausragende Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Landkreises und die intensive Jugendarbeit der Kriegsgräberfürsorge den vom Kreisverband für die Jubiläumsfeierlichkeiten extra geschaffenen „Erich Kuttner Erinnerungsstein“. Erich Kuttner unser Gründer in Berlin im Jahr 1917 hat nicht nur die Unmenschlichkeit des Krieges sondern auch persönlich, als Verfolgter, die Zeit der Nazi-Diktatur erlebt. Nach der Machtübernahme durch die Nazis flüchtet er nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1940 wurde er dort verhaftet, ins KZ Mauthausen verbracht und dort 1942 ermordet. 

Tiefgründiges „Dinner für Drei“ 

Mit einem Theaterstück stellte Hannelore Buls (Mitglied im SoVD Landesfrauenrat) ein Essen mit drei Personen vor. Tiefgründig und erhellend wurden über die Zeit mit drei Personen die verschiedenen Mahlzeiten und der Zusammenhang mit dem Zeitgeist die dazugehörigen Sprüche und Gepflogenheiten vorgestellt. Viele der Formulierungen und Hinweise lösten Nachdenklichkeiten und eigene Erinnerungen über verschiedene Zeitbereiche aus.
Abschließend lud der SoVD Kreisverband zu einem Essen aus der Gründerzeit ein. Ein Steckrübeneintopf - in der Gründerzeit um 1918/19 in den Steckrübenwintern, als „Bismarck-Knolle“ bezeichnet - gab einer geschichtsreichen Versammlung einen Abschluss. 

In seinem Schlusswort forderte der Kreisvorsitzende noch einmal auf, den SoVD als „Kraftwerk der sozialen Gerechtigkeit“ weiter voranzubringen. 

  J. H.

 

Schutz der Paketboten!

Hauptunternehmer wird für Sozialversicherungsbetrug von Subunternehmen haftbar gemacht. Viele von uns genießen die Vorteile eines Versandhandels der in diesem Jahr rund 3,7 Milliarden Paketsendungen erwartet. Viele beanspruchen ihn oder sind auf die Vorteile des Versandhandels angewiesen. Es kann eben nicht jeder durch die Straßengeschäfte schlendern und sich entsprechende Wünsche erfüllen. Manchmal fehlt es an Zeit, manchmal lebt man ohne praktikable öffentliche Verkehrsanbindung in abgelegenen Bereichen. Den einen oder anderen machen auch körperliche Einschränkungen zu schaffen oder man will eine Sache haben, die so überhaupt nicht transportierbar ist. Natürlich gehe ich als älterer Verbraucher, so der SoVD Kreisvorsitzende Gerd Groskurt lieber in ein Geschäft und sehe oder fühle was ich einkaufen will. Auch wilde Parksituationen in den Straßen durch Paketdienste stören mich schon erheblich. Nach entsprechenden Berichten finde ich das Paketboten Schutzgesetz aber als eine notwendige gesetzliche Entwicklung. Es stellt sicher, dass Sozialversicherungsbeiträge für Paketboten auch durch Subunternehmen abgeführt werden, indem der Auftrag gebende Hauptunternehmer im Falle von Sozialversicherungsbetrug haftbar gemacht werden kann. Dieser Beschluss, ist wichtig, um Altersarmut vorzubeugen. Wir alle genießen die Vorteile des Versandhandels und bestellen gerne Waren im Internet. Wichtig finde ich eine schnelle Beschlussfassung damit die gesetzliche Regelung noch vor dem Weihnachtsgeschäft in Kraft treten kann. SoVD-Kreisverband Osnabrücker-Land - Beratungszentrum 49074 Osnabrück, Goethering 3 Telefon: 0541 – 350540 E-Mail: info@sovd-osnabruecker-land.de

  

Organspende

Rund 9.500 Menschen stehen in Deutschland derzeit auf der Warteliste für ein Spenderorgan - leider gibt es für sie viel zu wenig Organspender. Der SoVD in Niedersachsen macht sich dafür stark, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema beschäftigen und eine Entscheidung treffen. Deshalb gibt es einen Info-Flyer, der viel Wissenswertes sowie einen Organspendeausweis enthält:  weiter...

 

 

 

 

 Interessierte an Öffentlichkeitsarbeit sind willkommen.

                                               „Das habe ich gelesen, es stand ja in der Zeitung“: Diese Feststellung bekommt man schon mal öfter zu hören. Im Umkehrschluss bedeutet das dann auch, wenn nichts in der Zeitung steht, passiert da auch nichts in dem Sozialverband.

Wir wissen alle, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt, in einer Einladung. dass das so nicht stimmt. Vieles passiert hinter den Kulissen oder wird in persönlichen Gesprächen behandelt. Trotzdem müssen wir uns ständig bemühen in den Medien präsent zu sein und über die „Hereingabe von Mitteilungen hinaus ständige Kontakte zu pflegen. Dazu wollen wir Erfahrungen zusammentragen und Hinweise entwickeln.

Der Kreisverband lädt zu einem Gespräch zu diesem Thema ein.  (s. Termine!)                                                                                     J.H.

 Lupe <

 

Der SoVD ehrt seine Weggefährten

Am Freitag, 2. August 2019, 14:30 Uhr führt der SoVD eine Gedenkfeier für die Gründungsmitglieder und Weggefährten des Reichsbundes im Bereich Osnabrück durch. 


Der Aufbau unserer Organisation hat seit der Gründung direkt nach dem I. Weltkrieg schwere Zeiten durchgemacht. Da zählte Engagement, Wille und Aufopferung vieler in unserem Verband für die Menschen und die Betroffenen im familiären Umfeld einen Weg in die Gesellschaft zu erkämpfen.
Im Umfeld unseres 100-jährigen Bestehens wollen wir am Freitag an der noch bestehenden Grabstelle unseres städtischen Vorsitzenden Otto Plegge auf dem Johannisfriedhof eine kurze Gedenkfeier durchführen. Treffpunkt ist der Friedhofseingang gegenüber dem Hauswörmannsweg Nr. 25.
 Lupe <                                  Interessierte sind herzlich willkommen.                                                                G.G.

 

 

 

 

 

LupeLupe

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SoVD Bad Rothenfelde setzt sich für Notfalldose ein!

Restkontingent wird in der „Apotheke am Kurpark“ abgegeben

Der SoVD Bad Rothenfelde möchte die „Grüne Notfalldose“ weiter ins Gespräch bringen. Sie soll den Rettungskräften erleichtern, die wichtigsten medizinischen Informationen direkt in der Wohnung finden zu können. Damit bei der Behandlung und Diagnose keine Probleme auftreten, sollen die Besitzer auf einer Informationsbeilage in der Dose neben medizinischen Angaben auch Kontaktadressen behandelnder Ärzte oder zu benachrichtigender Angehörige vermerken. Es muss in Problemsituationen oft sehr schnell gehen, erklärte der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt bei der Präsentation. Wichtig sei deshalb, dass mit einem kleinen Aufkleber in der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank auf die Notfalldose hinwiesen wird.

Lange Wartezeiten und Unsicherheiten sind in Unfallsituationen oft ein großes Problem. Mit welchen Krankheiten ist der Verunfallte sonst noch belastet? Welche Medikamente muss er regelmäßig nehmen? Hat er irgendwelche Unverträglichkeiten oder Allergien? Fragen, auf die in vollem Umfang oft nicht einmal ein naher Angehöriger bzw. Mitbewohner konkrete Antworten geben kann. Von der Detektivarbeit die Retter in Haushalten durchführen müssen, wo Menschen alleine in der Wohnung leben, ganz zu schweigen.

Nach der Veranstaltung vereinbarte der SoVD mit der Apotheke am Kurpark die Abgabe der restlichen Notfalldosen. Während der Geschäftszeiten können die Dosen kostenlos von Rothenfelder Interessierten dort abgeholt werden.

Gerd Groskurt  / Mai 2019

 

 

Hanna Nauber / Gerd Groskurt 
Foto: Achim KöppHanna Nauber / Gerd Groskurt Foto: Achim KöppHanna Nauber für 25-jährigen Ortsverbandsvorsitz geehrt

von Achim Köpp / Mai 2019
70 Jahre SoVD Hankenberge

Hilter. Gleich vier Gründe, sich zu einer stilvollen Jubiläumsfeier zu treffen, hatten jetzt die Mitglieder im Ortsverband (OV) Hankenberge-Borgloh des Sozialverbandes Deutschland (SoVD): Im Alten Gasthaus Ellerweg wurde gemeinsam mit weiteren Gästen der Jubiläen 100 Jahre SoVD und 70 Jahre OV Hankenberge nach der Wiedergründung 1949 sowie des Zusammenschlusses 2017 mit dem OV Borgloh zu gedenken. Nicht zuletzt stand eine Mitgliedsehrung an sowie die Tatsache, dass Hanna Nauber als 1.Vorsitzende seit 25 Jahren im Amt ist.
Als Gastredner stellten Pfarrer Robert Wagner (katholische Pfarreiengemeinschaft), Landrat Michael Lübbersmann, Bürgermeister Marc Schewski und Thomas Ruff (Volksbank Bad Laer, Borgloh, Hilter, Melle) das segensreiche Wirken des Sozialverbandes in den vergangenen 100 Jahren nach den beiden Weltkriegen und speziell des OV Hankenberge seit 1949 für hilfsbedürftige Menschen in den Vordergrund und bekundeten ihm ausnahmslos Anerkennung und großen Respekt. Gemeinnützig und parteipolitisch neutral gilt die Arbeit des OV mit seinen 115 Mitgliedern heute dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, führte Hanna Nauber in ihrer Ansprache aus. Sie erinnerte daran, dass sich im Mai 1919 imOsnabrücker Land, also auch in Hankenberge, eineHandvoll Männer zusammengetan hätten, um einen Stützpunkt des damalien Reichsbundes zu gründen, um Kriegs- und Zivilbeschädigten sowie Sozialrentnern zu helfen. Nach den beiden Weltkriegen habe den heimkehrenden Soldaten und Kriegsopfern noch mehr Aufmerksamkeit gegolten, heute zählen zu den Aktivitäten des OV Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen, Ausflüge, kulturelle Angebote, Seniorenbesuche und Feiern.

Mit einer leidenschaftlich vorgetragenen Festrede brachte Kreisvorsitzender Gerd Groskurt die wechselhafte Geschichte des 1917 durch Erich Kuttner gegründeten Reichsbundes, des heutigen Sozialverbandes Deutschland, ins Gedächtnis. 1919 sei das Geburtsjahr des Reichsbundes in unserer Region, wusste er. Insbesondere der Stellungskrieg bis 1918 mit Millionen Toten und Hunderttausenden Verwundeten habe die Gründung notwendig gemacht, um die Lebensgrundlagen für Witwen, Waisen und Soldaten zu erhalten und zu verbessern. "Nie wieder Krieg" sei damals schon die Losung von Kuttner gewesen, erklärte Groskurt.
Für den Kreisvorsitzenden war es angenehme Pflicht, zwei Ehrungen vorzunehmen, davon eine ganz Besondere: Für Hanna Nauber hatte er den "Erich Kuttner-Erinnerungsstein" mitgebracht. "Denn", so Groskurt,"sie kennt Menschen, hat gesellschaftliches Gespür, führt Protokoll, bringt Diskussionen auf den Punkt, ist seit 25 Jahren OV-Vorsitzende, seit 2002 1. Kreisfrauensprecherin, seit 2018 2. Kreisvorsitzende, und sie arbeitet im Bezirk und auf Landesebene engagiert mit!"
"Ein Verein wie unser", erklärte er, "hat die Zukunft wieder mit aufgebaut, hat die Tradition verfestigt, in der Hanna und ich stehen. Und auf die wir stolz sind und sein können!" Für eine weitere Ehrung wurde Dorothea Pottebum noch vorn gebeten. Sie bekennt sich seit 25 Jahren zu den Zielen des SoVD, dafür steckte ihr Hanna Nauber die entsprechende Ehrennadel an die Bluse, zudem überreichte ihr Gerd Groskurt die Urkunde des SoVD "Als Dank und Anerkennung für 25 Jahre Treue und Verbundenheit".

 

SoVD begrüßt Änderung des Wohngeldgesetzes 

Hans-Werner JungholtHans-Werner Jungholt

Die geplante Novelle bringt dringend notwendige Erleichterungen für Menschen mit Behinderungen 

Wir begrüßen die geplante Änderung des Wohngeldgesetzes, die aktuell im Bundeskabinett beschlossen wurde, so der SoVD-Sprecher der „offenen Sozialwerkstatt“ in der Region Osnabrück Stadt und Land, Hans-Werner Jungholt.

Das Thema Wohnraum ist eine der großen sozialen Fragen dieser Zeit. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist bezahlbarer Wohnraum ein drängendes Thema, denn sie leben überdurchschnittlich oft in prekären Verhältnissen und sind daher armutsgefährdet. Die geplante Erhöhung des Einkommensfreibetrags für Menschen mit einer Schwerbehinderung, so der SoVD Sprecher darf aber nicht darüber hinwegtäuschen wie wichtig Investitionen in mehr barrierefreien Wohnungsbau für ältere Menschen und besonders für Menschen mit Behinderungen sind. Denn nur barrierefreier Wohnungsbau verdient eigentlich den Namen sozialer Wohnungsbau und ist für eine offene Gesellschaft unerlässlich.. Barrierefreiheit ist eine Voraussetzung für ein würdiges Leben, weil sie Handlungsfreiheit gibt, die Möglichkeit schafft selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben. 

Das Wohngeldstärkungsgesetz sieht unter anderem vor, den Freibetrag für Personen mit einer Schwerbehinderung von 1.500 Euro auf 1.800 Euro jährlich zu erhöhen. Für schwerbehinderte Personen mit einem Grad der Behinderung von 100 wurde dieser seit 1990 nicht mehr angepasst. 

Gerd Groskurt

 

 

 

SoVD in der Region Osnabrück ehrt Adolf Bauer                                                          ↓

Erinnerungsstein unseres Gründer Erich Kuttner als besondere Auszeichnung.

Foto: Hermann PentermannErinnerungsstein unseres Gründer Erich Kuttner als besondere Auszeichnung. Foto: Hermann Pentermann

Erinnerungsstein unseres Gründer Erich Kuttner als besondere Auszeichnung

Ob Reichsbund oder SoVD – ob früher oder heute: Dieser Verband wäre nichts ohne seine „Ehrenamtlichen“ und seine ihn tragenden Kräfte, so der Kreisvorsitzende Gerd Groskurt und wir tun gut daran, dieses mit entsprechender Aufmerksamkeit zu würdigen. Für ganz besondere Ehrungen hat der Kreisverband einen Erinnerungsstein des Reichsbund-Gründers Erich Kuttner herstellen lassen.

Kuttner, erlebte nach einer schweren Verwundung im I. Weltkrieg im Lazarett, wie unübersichtlich für viele Verwundete Anträge und Formalitäten waren und gründete schon im Jahr 1917 den Bund der Kriegsteilnehmer und Hinterbliebenen, später in Reichsbund umbenannt, der im Jahr 1999 den Namen in Sozialverband Deutschland (SoVD) erneut änderte. Früh kam der politisch aktive, als Redakteur arbeitende Jurist mit den Nazis in Konflikt. Er flieht nach Holland, wird dort nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen verhaftet und in das KZ Mauthausen verbracht, wo er am 6. Oktober ermordet wurde.

Erich Kuttner´s Satz: “Was ich will, soll Tat werden!“ galt gestern, heute und in Zukunft, so der Kreisvorsitzende bei der Übergabe. Für die Menschen die im Umgang mit Behörden und Institutionen Unterstützung brauchen. Für Frauen, Männer und Familien, deren Interessen bei Gesetzgebungsverfahren nicht ausreichend berücksichtigt werden. Verschiedene Menschen stellen verschiedene Anforderungen an „ihren“ Verband, der für viele „ihre Nachbarschaft“ geworden ist. Die einen wollen sich mit anderen gemütlich treffen. Die anderen wollen, dass der Verband ihre Interessen sozialpolitisch vertritt. Und wieder andere sehen den SoVD als Dienstleister mit einem breitem Service- und Beratungsangebot. „Die Steuerung dieser Interessen hast du als Landes- und Bundesvorsitzender mit viel Herz und Beharrlichkeit wahrgenommen und dafür danken wir dir herzlich, so der SoVD Kreisvorsitzende bei der Übergabe wörtlich.    Mai 2019 

Erich Kuttner PDF  <<

 

SoVD Aktion zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen 

Menschen mit Behinderungen fassen nach wie vor nur schwer Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die Beobachtung, dass die anhaltende Konjunktur an den arbeitsuchenden Schwerbehinderten vorbei geht, war Ausgang einer Aktion des Sozialverbands Deutschland (SoVD) aus der Region Osnabrück Stadt und Land vor dem Hauptbahnhof in Osnabrück. 

Firmen, die 20 Mitarbeiter oder mehr beschäftigen, müssen laut Gesetz mindestens fünf Prozent Behinderte beschäftigen. Nach wie vor weigerten sich viele Unternehmen und Behörden, Schwerbehinderte einzustellen. Rund 40.000 Firmen gehen lieber den Weg, eine Schwerbehindertenabgabe zu leisten.

Mitglieder aber auch interessierte Passanten fanden sich im Rahmen der SoVD Aktion zu einem Erinnerungsbild mit Forderungsplakaten  zusammen an der auch der SoVD-Landes- und Bundesvorsitzende Adolf Bauer ( Rechts im Bild ) teilnahm.Mitglieder aber auch interessierte Passanten fanden sich im Rahmen der SoVD Aktion zu einem Erinnerungsbild mit Forderungsplakaten zusammen an der auch der SoVD-Landes- und Bundesvorsitzende Adolf Bauer ( Rechts im Bild ) teilnahm.

    ↑                                                                          Bilder: Hermann Pentermann

Trotz Absichtserklärungen vor allem seitens der Politik - die Hürden auf dem ersten Arbeitsmarkt sind für Menschen mit Behinderungen nach wie vor hoch, kritisiert die SoVD Sprecherin Marianne Stönner.

 

 

                        Mai 2019

Mitglieder aber auch interessierte Passanten fanden sich im Rahmen der SoVD Aktion zu einem Erinnerungsbild mit Flugblättern zusammen an der auch der SoVD-Landes- und Bundesvorsitzende Adolf Bauer ( Bildmitte ) teilnahm. Mitglieder aber auch interessierte Passanten fanden sich im Rahmen der SoVD Aktion zu einem Erinnerungsbild mit Flugblättern zusammen an der auch der SoVD-Landes- und Bundesvorsitzende Adolf Bauer ( Bildmitte ) teilnahm.

   ↑          In einem Arbeitskreis wurden die wichtigsten Forderungen auf einem Flugblatt zusammengefasst und im Rahmen der Aktion an zahllose Passanten verteilt. In zahlreichen Kontakten an den Info-Tischen wurden neben diesem besonderen Thema, das der SoVD zum „Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderungen“ besonders herausgestellt hatte, auch weitere Informationen über die Beratungsarbeit des SoVD ausgetauscht.

Den Stellenwert der Teilhabe und Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen auf dem „Ersten Arbeitsmarkt“ machte auch der Landes- und Bundesvorsitzende Adolf Bauer mit seiner Anwesenheit und seinen Hinweisen besonders deutlich.                                                     Gerd Groskurt

Anlage: Flugblatt als PDF Date<<

SoVD: Danke an Helfer und Funktionäre

Für Freitag den 14 Juni lädt der SoVD-Landesverband zu einem Treffen in die Swiss Life Hall
auf dem Messe-Gelände in Hannover ein. Ab 16 Uhr steht ein buntes Programm unter dem Motto “Euer Einsatz ist unser Gewinn“ wir sagen Danke!". Das Ende ist um 20 Uhr vorgesehen.
Der Landesverband will damit Funktionären, Mitgliedern und Helfern der Kreis- und Ortsverbänden für die ehrenamtlich Arbeit danken.
Die Ortsverbände können daher Personen für die kostenlose Reise vorschlagen. Zusätzlich nimmt auch die Beratungsstelle in Melle unter der Telefonnummer 05422 5462 Anmeldungen entgegen.
Eine Bustour führt über den Altkreis Bersenbrück, Bramsche, Wallenhorst, Belm, Altkreis Wittlage und Melle nach Hannover.
Weitere Informationen auf  - https://www.sovd-osnabruecker-land.de/  -  Die Anmeldeliste ist noch bis zum 6. Mai offen.

 

 SoVD fordert: Heilerziehungspfleger/innen sollen in Niedersachsen kein Schulgeld mehr zahlen.                                                                                       April 2019 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert, in Niedersachsen das Schulgeld in für Heilerziehungspfleger abzuschaffen. Nach einer neuen Richtlinie werden ab dem nächsten Ausbildungsjahr zwar angehende Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten vom Schulgeld befreit, nicht aber die Heilerziehungspfleger. Aus Sicht des Sozialverbandes dürften aber auch diese nicht weiter außen vor gelassen werden. 

Heilerziehungspfleger/innen seien schließlich „Fachkräfte für Teilhabe, Bildung und Pflege und begleiten Menschen mit Behinderung, die Unterstützung benötigten. Sie sind die einzigen Fachkräfte in der Behindertenhilfe, die über fundierte pädagogische, pflegerische und Gemeinwesen orientierte Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und diese miteinander vernetzen, stellt die Inklusionsbeauftragte des SoVD in der Osnabrücker Region Marianne Stönner fest.  

 

Wer gesellschaftliche Teilhabe als Thema ernst nimmt, muss auch die Forderung nach ausreichend ausgebildetem Personal wahrnehmen. Deshalb solle die Landesregierung alles tun, um Nachwuchs zu finden und alle Hinderungsgründe, wie etwa die Zahlung von Schulgeld im Rahmen der Ausbildung sofort streichen, fordert der SoVD in der Region Osnabrück.

Foto: Hermann Pentermann                                                                                                                                                                                                      18. 04.19     Gerd Groskurt   

 

Politik erfüllt jahrelange Forderung des Verbandes. SoVD begrüßt Abschaffung des Wahlrechtsausschlusses.   Weiter <<                                               März 2019

 

 

SoVD Vertreter aus 50 Ortsverbänden treffen sich. Gerd Groskurt                                                                                                                                              März 2019

Am Freitag, 1. März 2019, 17:30 Uhr im Gasthaus Kortlüke in Belm / Vehrte hatte der SoVD seine Vorsitzenden oder deren Vertreter eingeladen. Das Jahr 2019, so der Kreisvorsitzende wird ein Ereignisreiches Jahr in den auch der regionale 100-jährige Geburtstag des SoVD und ehemaligen Reichsbundes fällt. Zusätzlich wurden weitere Aktionen und Projekte besprochen, die ohne die Mitwirkung und Unterstützung der Ortsverbände nicht umsetzbar wären. Aufgaben verschiedener Arbeitskreise wie Migration, Inklusion und unsere Offene Sozialwerkstatt sowie Projektgruppen zur Organisation und Nachwuchsförderung müssen mit den OV-Vertretern besprochen werden. Da reicht es nicht, nur einfach einen Brief zu formulieren ist sich Gerd Groskurt sicher.   

 

Übernahme von Fahrkosten erleichtert                                                                                                                                                                                        Februar 2019

Weniger Bürokratie bei dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung
Die Kosten für Krankenfahrten zu ambulanten Behandlungen können seit Jahresbeginn 2019 auch ohne vorherige Genehmigung der Krankenkasse übernommen werden.  Mehr << 

 

Schluss mit der Vernichtung von Lebensmitteln  -  Gerd Groskurt, 49076 Osnabrück

SoVD Bad Rothenfelde fordert Kreisverband zum Handeln auf.
Der SoVD nimmt mit großer Sorge zur Kenntnis, dass wiederholt Menschen angeklagt werden, die sich aus sehr nachvollziehbaren Gründen gegen die Vernichtung von noch verwendbaren Lebensmitteln wenden. Bundesweit sind zurzeit noch fünf Verfahren anhängig. Mehr <<   Post  << 

  

Inklusionspreis Niedersachsen: Jetzt bewerben!

Die Inklusionspreise des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen und des LandesSportBunds (LSB) Niedersachsen sind seit Jahren eine Institution. Jetzt führen die beiden Verbände den SoVD-Ehrenamtspreis, den SoVD-Medienpreis und den LSB-Inklusionspreis Sport erstmals zum Inklusionspreis Niedersachsen zusammen. Ehrenamtlich Aktive, Medienschaffende und LSB-Mitgliedsvereine, die sich beispielhaft für das Thema Inklusion einsetzen, können sich bis zum 1. April 2019 bewerben. Mehr <<

 

 

 

| Über uns

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Sozialverband Deutschland. 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die Interessen der Rentner, der Patienten und gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen. Wir setzen uns für Ihre Rechte ein!

Wir bieten unseren Mitgliedern ein dichtes Netz an Beratungsstellen in ganz Deutschland. Dort erhalten sie Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen, zum Beispiel zur gesetzlichen Krankenversicherung, zur gesetzlichen Rentenversicherung, zur Pflegeversicherung oder in behindertenrechtlichen Fragen. Wir helfen unseren Mitgliedern, damit sie die ihnen zustehenden Leistungen auch erhalten. Das beginnt bei der Antragstellung und reicht bis zur Vertretung vor den Sozialgerichten.

Der SoVD ist eine starke Gemeinschaft mit rund 570.000 Mitgliedern. Bei uns können Sie sich engagieren und mit anderen gemeinsam aktiv werden. Einer von 2.000 Ortsverbänden ist sicher auch in Ihrer Nähe.

Soziale Gerechtigkeit steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir setzen uns für den Ausbau und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme ein. Der Sozialstaat ist ein wichtiges Auffangnetz für die Menschen, das zeigt sich gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise. Uns geht es auch um Chancengleichheit für die Zukunft, zum Beispiel um die Bildung und Ausbildung, die unsere Gesellschaft behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen bietet. Hier ist noch viel zu tun.

Unser Einsatz für soziale Gerechtigkeit hat Geschichte: Seit 1917 setzen wir uns für die Stärkung der sozialen Rechte der Bürgerinnen und Bürger ein. Waren es zunächst die Kriegsopfer des ersten Weltkrieges, die in unserem Verband gemeinsam ihre soziale Absicherung erstritten, so sind es heute Rentner, Patienten, behinderte und pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen.

Wir haben uns schon 1917 für einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat eingesetzt. Aus der schmerzlichen Erfahrung der Unterdrückung unseres Verbandes während der Nazi-Diktatur wissen wir, dass Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit zusammen gehören. Das erstreben wir auch für das sich vereinigende Europa.

Ich hoffe, dass Sie auf unserer Internetseite die Informationen finden, die Sie suchen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden - hier im Internet, schriftlich oder telefonisch. Sie können auch direkt bei der nächstgelegenen Geschäftsstelle des Sozialverbandes Deutschland vorbeikommen, deren Anschrift Sie hier finden.

   

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